Das Sandkorn und der Floh

Das Sandkorn in der Wüste

Der Floh im Felle des Kamels

Der Mensch auf der Scholle seiner Erde

Der Stern am funkelnden Firmament.

 

Alle sind sie klein, vergänglich

Ein Augenzwinkern angesichts der Ewigkeit

Gleichwohl ein jeder einzigartig und vollkommen –

Unverzichtbar für den Lauf der Zeit.

November 18

Mutter ohne Kind

Gedanken über das Mutter-Sein.

Wann wird eine Frau zur Mutter?

Die Zeit, so sagt ein Sprichwort, heilt alle Wunden. Meine Erfahrung ist eine andere. Zeit lässt Wunden schwären, sich ausbreiten wie Unkraut im Garten, das alles Licht unter sich begräbt.
Zwei Monate nach dem Unfassbaren legte er die Hand auf meine Brust, drückte sich an mich. Das Leben geht weiter, flüsterte er. Stumm schob ich seine Hand weg.
Lach mal wieder, hatte mich die Kollegin aufgefordert, gesagt, ich müsse vorwärtsschauen.

Ich war müde, zu müde um zu erklären, dass Vorwärtsschauen hiesse, ihn zurückzulassen. Er war fort und gleichwohl nah, ein Ziehen in meinen Brüsten und in meinem leeren Schoss erinnerten mich ständig an ihn.
Die Sehnsucht raubte mir den Schlaf und verdunkelte meine Tage.


Wie gerne hätte ich meinen Kolleginnen später ihr selbstgefälliges Lächeln aus dem Gesicht geschüttelt. Das Lächeln, das besagte: ich habe ein Geheimnis, ich weiss etwas, das du nicht weisst, ich bin die, die geliebt wird, die Leben gibt.

Ich kenne es, hätte ich sie anschreien mögen, das Geheimnis, ich habe es in mir getragen wie ihr. Ich kenne es – besser als ihr. Denn ich weiss, dass am Ende der Tod ist. Immer.

Ich bin eine Mutter ohne Kind. Grausameres gibt es nicht.

Beinahe acht Monate war mein Körper ihm Heimat, ich hatte es genährt, meine Liebe strömte durch mich zu ihm, zu dem klopfenden, sich drehenden, tanzenden Wunder in meinem Bauch.
Ihr sorgt euch um das Wohl eurer Söhne und Töchter. Haben sie es warm, sind sie satt, werden sie ein gutes Leben haben, sind sie glücklich?
Nach all den Jahren höre ich noch immer das Wimmern eines Kindes - meines Kindes - und ich kann nicht zu ihm. Geht es ihm gut in der Anderswelt, vermisst es mich, wartet es auf mich?
Auch ich sorge mich um mein Kind und habe niemand, mit dem ich meine Nöte teilen kann.

Nie hat mich jemand Mama gerufen, keiner meinem Kleinen über den Kopf gestrichen.
Keiner hatte ihn gekannt, ihn berührt; die Spuren, die er hinterlassen hat, sehe nur ich.
Keiner, mit dem ich meine Trauer teilen konnte.

Eines Tages ist es still in meinem Bauch geblieben. Kein Klopfen, kein Streicheln weckte ihn, kein Rufen, kein Hüpfen. Mein Kind war von dieser Welt gegangen, ohne sie je betreten zu haben.  
Der Geburtsschmerz war brachial, ich schrie wie ein Tier, fluchte und weinte. Als ich ihn schliesslich im Arm hielt, war er durchscheinend wie der Mond, zart und vollkommen. Mein Sohn.
Er ruhte lange an meiner Brust, bis eine Frau mit weisser Haube ihn mir wegnahm. Ich wollte ihn zurück, rief und bettelte, jemand gab mir eine Spritze, ich versank in ruhelosem Schlaf und als ich erwachte, war er weg.


Zu kurz nur hatte ich ihn im Arm gehalten, sein stilles Gesicht betrachtet, die kleinen Hände, die an Seesterne erinnerten, mir überlegt, was aus ihm hätte werden können. Millionen von Möglichkeiten – vernichtet für immer.

Jahre später, wenn ich an einem fremden Ort mit jemandem ins Gespräch kam, erzählte ich von meinem Sohn. Mal war er Busfahrer, mal Arzt oder Bäcker, ich gab ihm eine Frau und Kinder, liess ihn Fussball oder Klavier spielen.
Ich gäbe alles darum, hätte er seine eigene Geschichte leben dürfen.


Ich bin eine Mutter.

Herbst 2018

Anfang und Ende

Ich quere Wasserläufe, tanze über Blumenwiesen

Schreite über steinigen und sandigen Grund

Haste durch Städte, durchwandere leeres Land

Begleitet von Wolken, Wind, Sonne, und Regen.

 

Ich möchte laufen, bis es nicht mehr weiter geht

Bis an den Rand der Welt

Dorthin, wo Himmel und Erde sich berühren

Die Sonne die Meereswelle küsst.

 

Dahin strebe ich, danach sehn ich mich

An diesen Punkt, wo nichts als Friede ist

Es weder Frag noch Antwort gibt

Und alles seinen Anfang und sein Ende nimmt.

Sommer 18

Sommergewitter

Graue Wolken. Hoch und schwer

Dehnen sich, ändern Form und Farbe

Begraben Sonne, Licht und Land

Vogelsingen, Bienensummen.

Die Welt verstummt

Hält zitternd inne.

Wartet 

Atemlos und still.

Bis es - zuerst aus weiter Ferne

Tobt, grollt, blitzt und funkt

Winde sich erheben

Die Luft nur Flimmern ist.

Dunkelheit, beklemmend eng.

Haben wir erzürnt die Götter

Die Grenze endgültig überschritten

Gibt es weder Mitleid noch ein Morgen?

Hart fallen erste dicke Tropfen

Verdampfen, versickern, vergehen.

Wasser, alles verschlingender Regen

Reinigt den Himmel, nährt die Erde.

Stunden später legt sich der Sturm

Der Schmetterling entfaltet seine Flügel

Fliegt tanzend über Feld und Wiese

Das Gras steht hoch, die Saat geht auf.

Sommer 18

Feuerlauf

Die Füsse nackt und kalt auf lehmigem Grund

Die Trommel tut rhythmisch meine Absicht kund

Zu laufen und tanzen über den Teppich aus Glut

Es pocht das Herz, es rauscht das Blut.
 

Die Hitze steigt, zittert, hüllt mich ein

Das Feuer lockt, ich will nichts anderes als Sein

Hüpfen, schreiten, stampfen und  springen

Jubilieren, triumphieren, lachen und singen.
 

Die Kohle zischt knirschend unter meinem Schritt

Freude, Mut und Euphorie wächst mit jedem Tritt

Hier, im Jetzt ist weit und voller Glück mein Herz

Und im Feuer verbrennen Angst, Scham und Schmerz.
 

Letzte Trommelwirbel, Nachtwind, Feuerfunken

Unendlich reich beschenkt, vor Glück ganz trunken

Fühle ich mich verbunden mit Himmel und Erden

Eins mit allem. Im Wachsen, Lieben, Werden.



22.03.18 - in Vorfreude auf den nächsten Feuerlauf in einer Woche

Eistag

Wind und Wasser

Vermählt mit Stein und Stroh

Eingefrorene, erstarrte Welt.

 

Filigrane Skulpturen, zerbrechlich

Tanzend in ihnen

Sternengleich das Sonnenlicht.

 

Eisgefangene Schilfhalme, unzählige

Fische ruhen in der Tiefe

Auf Eis gelegtes Leben.

25.02.2018

Haben Sie Zeit?

Ich bin die Zeit, ich bin alle Uhren und alle Stundenpläne, alle Kalender und alle Termine. Ich bin alles - ich bin nichts.

Ihr habt mich erschaffen, im irrigen Glauben, durch die Messung der Zeit die Kontrolle zu haben. Über euer Leben, über euer Tun. Aber die Zeit – eure Zeit – ist nichts anderes, als was ihr in ihr sehen wollt. Ihr teiltet Helligkeit und Dunkelheit ein in Sekunden, Minuten, Stunden und die Jahreszeiten in Monate und Jahre. Sinnentleerte Bezeichnungen für etwas, das eurer Wertung und Messung gar nicht bedarf.

 

Wahre Zeit ist grenzenlos und ewig, sie hat weder Vergangenheit noch Zukunft noch Gegenwart, ihre Ausdehnung ist unendlich doch ihr kennt und bewegt euch nur im Jetzt.

 

Ihr versucht, Zeit festzuhalten. Vergeblich, denn bereits wenn ihr an die Minuten und Stunden denkt, sind sie fort, verweht, als hätte es sie nie gegeben. Wäre euer Geist weiter, transparenter, so brauchtet ihr nicht zu klammern, ihr könntet euch durch meine Dimensionen bewegen.

 

Ihr erfreut euch an Ausdrücken wie Zeitmanagement, Zeitersparnis. Ihr ärgert euch über Zeitverluste und führt Buch über Zeitgutschriften, als liesse sich die Zeit aufbewahren wie Geld auf der Bank, dabei gibt es weder Zinsen noch Boni.

 

Ich bin die Gegenwart und die Ewigkeit, ich bin alles und nichts.

Ihr brüstet oder beschwert euch, keine Zeit zu haben, ihr möchtet sie horten, verwahren, bewirtschaften, kontrollieren.

 

Vergesst, was ihr Zeit nennt. Öffnet die Augen, die Ohren, seht, hört, fühlt, staunt.
 

Ein Herzschlag kann das ganze Leben sein, der Flügelschlag einer Amsel die Ewigkeit, eine Berührung das Paradies. Nichts ist für immer, nichts ist vergänglich, ewig ist Jetzt und der Augenblick das Leben.

21.02.2018

Wintermond

Weisser Mond, der Himmel blau

Der Boden winterhart und kalt

Tief in der Erde keimt das Korn

Unbemerkt und still

 

Das Leben bahnt sich seinen Weg

Durch Wasser, Feuer, Wind und Erde

Unaufhaltsam, gnadenreich

Ohne Anfang, ohne Ende

 

Wunder des Seins

Zauber des Werdens

Innehalten, staunen, schauen

Weisser Mond, der Himmel blau

31.01.2018

Katzenorakel

Es war kalt, sie war gereizt und unausgeschlafen und überhaupt war es viel zu früh, um das warme Haus, ja, das warme Bett zu verlassen.

 

Es war noch dunkel und das Erste, was sie sah, als sie das Haus verliess war die Nachbarskatze, die auf dem Weg hockte und kotzte.
 

Sollte das, überlegte sie, ein Omen für den ersten Arbeitstag im neuen Jahr sein?

Auf einer vereisten Pfütze rutschte sie beinahe aus, im letzten Moment konnte sie sich mit der Hand am Auto festklammern. Schimpfend stieg ins Auto und klemmte prompt ihren lindgrünen Glücksmantel in der Tür ein. Sie fluchte. Im Radio hörte sie das Horoskop, es überraschte sie nicht, versprach es für die im Zeichen des Löwen Geborenen wenig Erfreuliches für den Tag.

 

Ungeduldig und missmutig trommelte sie mit den Fingern aufs Lenkrad, während sie am Rotlicht wartete. Es schneite, sie fror, nieste, fragte sich, ob sie eine Erkältung ausbrütete. Die würde ihr gerade noch fehlen!

In Gedanken ging sie den Tag durch und seufzte: Diverse Sitzungen, nach der Arbeit ein Termin beim Lehrer ihrer Ältesten, dann Yoga – hoffentlich würde Susanna und nicht Klara die Stunde leiten. Anschliessend würde sie sich mit ihrem Ex-Mann über die Besuchsregelung unterhalten müssen - und wahrscheinlich über die Schulleistungen der ältesten Tochter.

 

Die Katze kam ihr wieder in den Sinn, sie seufzte erneut, Scheisstag, sagte sie leise.

 

Der Schnee fiel dichter und begrub die hässlichen schwarzen Schneereste am Strassenrand unter einer pudrigen Schicht. Sie fand auf Anhieb einen Parkplatz und nahm die Abkürzung durch den Park.

Auf dem verschneiten Rasen lagen eine Frau und ein Kind und machten Schneeengel, sie bewegten Beine und Arme auf und ab. Dann standen sie auf, betrachteten die Engel, die Frau hatte den Arm um die Schultern des Jungen gelegt. Er trug eine rote Pudelmütze, Schneeflocken wirbelten durch die Luft. Sie hörte die Stimme der Frau und das Lachen des Kindes.
 

Es war lange her, dass sie mit ihren Kindern Schneeengel gemacht hatte und sie spürte einen Hauch von Traurigkeit. Die Zeit verging so rasend schnell, wo waren die Tage und Jahre geblieben?

 

Die Schnee-Engelmacher gingen Hand in Hand davon, das Kind hüpfend, die Frau mit weit ausgreifendem Schritt. Der Junge drehte sich nochmals um. Er schaute direkt zur ihr, lachte und winkte ausgelassen. Sie winkte zurück, merkte, dass sie lächelte und dass auch sie gerne einen Schneeengel gemacht hätte. Sie schüttelte den Kopf, verwundert, als würde sie erst jetzt erwachen und als sie weiterging war das Lächeln noch immer da und sie dachte, dass der Tag möglicherweise gar nicht so garstig werden würde.

15.01.2018

Warten aufs Christkind

Er kniete auf dem Stuhl vor dem Fenster, die Arme stützte er auf das Fensterbrett und die Nase presste er an das kalte Glas des Fensters.

Draussen schneite es, dicke Flocken fielen sachte aus dem schwarzen Himmel und hüllten langsam alles in ein weisses Kleid. Unter der Schneedecke schimmerte das Licht der Lichterkette, die  Papa um die kleine Tanne im Garten gelegt hatte, golden hindurch, auf dem Pfad, der zum Haus führte, schienen sich die Fussspuren aufzulösen, als wäre seit langem niemand mehr den Weg entlanggegangen.

Die Tür zu seinem Zimmer war nur ein Spaltbreit offen und er hörte Mama unten in der Küche hantieren, dann sagte Papa etwas zu ihr, sie lachte laut auf und eine Tür fiel ins Schloss. Es war still und es kam ihm vor, als schliche die Stille von draussen zu ihm hinein ins Zimmer und prüfend hielt er seine Hand unten an den Fensterrahmen, der sich sehr kalt anfühlte.

Auf der Strasse fuhr ein Auto vorbei, kurz tauchten die Scheinwerfer den Garten und das Nachbarshaus in helles Licht und darin tanzten die Schneeflocken und schwirrten wie aufgeschreckt durch die Luft. Dann wurde es wieder dunkel und still, zurück blieben die Reifenabrücke auf der leeren Strasse.

Es passierte nichts und langsam wurde ihm langweilig. Er würde nach unten gehen und Mama fragen, ob die Grosseltern bald kämen und vielleicht würde er ganz schnell und heimlich ins Wohnzimmer schauen um sich zu vergewissern, dass das Christkind noch nicht gekommen war.

Er stiess den Stuhl nach hinten und genau in dem Augenblick, als er runterspringen wollte, sah er ihn: Ein Engel in seinem Garten! Durchscheinend war er, schimmernd wie die Flügel eines Schmetterlings oder die silberne Schuppe eines Fisches, filigran und kaum grösser als fünf Wassertropfen. Er hatte winzig kleine Flügelchen, weder ging noch flog er. Er glitt durch die Luft und die Schneeflocken, die ihn berührten, zerstoben und verglühten mit einem kupfernen Aufblinken. Obwohl der Engel so klein war, sah er jede Linie seines klaren Profils, er konnte die sieben Zehen an den Füssen erkennen, die beinahe durchsichtigen Fingernägel und die Augen, in denen sich Himmel und Sterne zu spiegeln schienen.

Mit offenen Mund starrte er in den Garten, versuchte, die Gestalt mit seinen Augen festzuhalten und in dem Augenblick, als sie sich auflöste, rief Mama: „Lenny, komm, das Christkind war hier“. Sie musste erstaunlich lange warten, bis er die Treppe runterhüpfte, seine Arme um ihre Taille schlang und sagte: „Ich weiss“. Sie strich ihm übers Haar und als er sagte, er habe es gesehen, war seine Stimme so leise, dass sie es nicht hörte.

25.12.2017

Sternepflücken

Das Leben zieht sich Schritt für Schritt zurück

Der Körper ausgemergelt, ausgetrocknet

Das Augenlicht dahin, so lange schon

Lebt sie in einer Schattenwelt.

Die Hände – verkrümmt und steif –

können keine Arbeit mehr verrichten.

Klein ist sie geworden, geschrumpft

Gebeugt, federleicht.

Kein Fett, kein Fleisch mehr auf den spröden Knochen

Die Glieder hölzern, erschöpft, unendlich schwer.

Doch ihr Herz, das Treue, Tapfere

Es schlägt und schlägt…

 

Bis es sich in der längsten Nacht des Jahres

Erwartungsfroh und ohne Angst

Aufmacht auf die nächste grosse Reise

Und sie, bevor sie eintaucht in das Unendliche,

Noch einmal die Sterne am Wüstenhimmel sieht

Die Hand ausstreckt und sie berührt.

Stern um Stern.

Sich erfüllt der Traum vom Sternepflücken -

Und der Kreis sich schliesst.

23.12.2017

Winterwind

Dem Winterwind haftet etwas Unheimliches an.
Zuweilen ist er laut, heulend und stöhnend, dann wieder nur ein leises Säuseln. Er lässt den Schnee tanzen und Wassertropfen in der Luft zu Eis erstarren. Er frisst sich durch wattierte Jacken, durch Wolle und Seide, er will, dass du ihn auf deiner Haut spürst. Er will dich berühren, vereisen, verbrennen. Er haucht oder bläst dir ins Gesicht, treibt dir die Tränen in die Augen und trocknet deine Haut aus, bis sie rissig ist, bis sie blutet.
Er zerrt die letzten Blätter von den Bäumen und weht den Schnee horizontal über die Ebene. Er durchdringt alles; wenn du den Mund öffnest, klopft er an deine Zähne bis sie schmerzen, er trommelt in deinen Ohren und lässt die feinen Härchen in deiner Nase zu Eis erstarren.
Er füllt deinen Kopf, dringt in dein Gehirn und wirbelt deine Gedanken durcheinander bis du dir selber fremd bist.
Er lässt Wellen in ihrer Bewegung erstarren und das Blut hungriger Spatzen erkalten.
Er trägt den Duft von frischem Brot, den Gestank von Abgasen, den Geruch des erloschenen Feuers und die kalte Asche weit übers Land. Wehklagen und Lachen, Weinen und Singen und Jubilieren und Flüstern weht er Berge empor und übers Meer und irgendwo und irgendwann prallen Staub und Sand und Asche, Maroni-, Kaffee- und Änisduft, Stimmen und Glockenklänge auf Auge, Haut und Ohr eines anderen Menschen.

Oder die Klänge verhallen, die Gerüche verwehen, der Wind flaut ab und es ist, als hätte es ihn nie gegeben.

21.12.2017